Starsiedel

Herzlich Willkommen in Starsiedel.

Wir sind eine kleine Gemeinde im Landkreis Weißenfels in Sachsen Anhalt.
Hier können Sie sich in unserem Dorf umschauen.

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Presseticker für Starsiedel

27.05.2005
MZ./Weißenfels

Perspektive auf das Geld

Wirtschaft und Gemeinde sind nicht zu trennen.

Starsiedel durchlebt das derzeit mit einer Talfahrt, während es im benachbarten Sössen gerade umgekehrt passiert. Dort wird kommunale Aufbauarbeit möglich mit der Einstellung eines Gemeindearbeiters, Spielplätzen und Bauarbeiten am Gemeindehaus zum Beispiel.

Die Nachbarn haben in meinen Augen jetzt einfach mal die Rollen getauscht. Beiden liegen ihre Betriebe am Herzen. Doch während sich Sössen bis 2003 im strengen Sparen üben musste, lebte Starsiedel damals noch vergleichsweise gut. Sössen hatte längst keinerlei Gemeindeangestellte mehr, bis die Deutsche Bank kam.

Da kommt mir nun spontan das Wort Finanzausgleich zwischen den Kommunen auf die Zunge.
Das ist aber im gesamten Landkreis nicht gern gehört. Denn schließlich muss auch dieser dadurch an das Land abgeben, was ihm Sössen jetzt als Vorteil bringt. Die Perspektive macht es eben,
wie man zum Finanzausgleich steht, der zukünftig auch wieder nach Sössens Einnahmen greift.

27.05.2005
MZ./Weißenfels

Rotstift diktiert dem Rat Entscheidungen

Finanzsituation: Ausfall von Gewerbesteuer reißt Löcher auf

Wie eng wirtschaftliche und kommunale Entwicklung miteinander verbunden sind, erfährt in diesem Jahr die Gemeinde Starsiedel hart. Ab 1. Juli wird sie deswegen zum Beispiel keine Gemeindesekretärin mehr beschäftigen können. Die Betriebswirtin Ilona Scheunig,
die am 1. Januar 1998 halbtags zur Unterstützung des Bürgermeisters und vor allem als Ansprechpartnerin vor Ort für die Bürger nach einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme fest eingestellt wurde, ist jetzt wieder auf Arbeitsuche.

Auch die Arbeitsstunden für die Gemeindearbeiter wurden reduziert und Überlegungen gehen so weit, sich von einem vielleicht ganz zu trennen. Die Anstellung der Reinigungsfrau für den Kindergarten ist zum 1. September gestrichen. Es gibt für die Neugeborenen nicht mehr 50 Euro Begrüßungsgeld, die Hundesteuern wurden auf 30 Euro verdoppelt, einige Straßenlaternen abgeschaltet. Für die Gemeindewerkstatt ist der Umzug in ein mietfreies Objekt geplant.
Das alles sieht das Konsolidierungsprogramm der Gemeinde vor, das Starsiedel jetzt erstmals aufstellen musste, um der Kommunalaufsicht einen Weg aufzuzeigen, wie sie aus den roten Zahlen kommen will. Im Verwaltungshaushalt klafft zwischen den Einnahmen (563 500 Euro) und den Ausgaben (656 200 Euro) ein Loch von 92 700 Euro. Denn der Gemeinde entgehen jetzt Gewerbesteuern, mit denen sie jahrelang rechnen konnte.

2003 noch flossen dem Gemeindehaushalt 172 500 Euro aus dieser Quelle zu. Ende 2004 war diese dann unerwartet versiegt und die Vorauszahlungen wurden vom Finanzamt auf Null gestellt.
Ja, es müssen sogar Gewerbesteuern in Höhe von rund 60 000 Euro zurückgezahlt werden,
weil die Geschäfte in der Wirtschaft nicht mehr laufen.

Da sich die allgemeinen Zuweisungen vom Land auf die Zahlen von 2003 beziehen, sind diese mit 97 000 Euro im Vergleich zu 133 000 Euro noch im vergangenen Jahr 2005 besonders gering,
die Kreisumlage dagegen ist auf der Grundlage der Zahlen von 2003 gestiegen.

Wie sich Starsiedel nun nach dem mehrheitlichen Willen des Gemeinderates aus der prekären Situation herausarbeiten soll, missfällt Bürgermeister Ritzschke absolut. "Die Gemeinde wird nach diesem Streichprogramm um vieles ärmer", sieht er voraus. Trotz großen ehrenamtlichen Engagements werde die Seniorenbetreuung in Mitleidenschaft gezogen. Außerhalb der Sprechzeiten des Bürgermeisters donnerstags von 16 bis 18 Uhr müssten die Bürger sich mit ihren Anliegen an das Lützener Rathaus wenden, was besonders den älteren Bürgern zusätzliche Belastung werde.

"Wir können uns doch nicht kaputt sparen", sagt Hans-Jürgen Ritzschke. Er rechnet sich aus, dass es bald wieder günstiger aussehen könnte. Die Investitionstätigkeit der Gemeinde ist jetzt aber auf Null gestellt, ja sogar Mittel aus dem Vermögenshaushalt werden zur Stützung des schon so stark beschnittenen Verwaltungshaushaltes eingesetzt.

21.05.2005
MZ./Weißenfels

Nachwuchs für Starennest

Kindereinrichtung Starsiedel: Öffnungszeiten werden Elternwünschen angepasst

In den freundlich gestrichenen Räumen mit den modernen Möbeln fühlen sich in der untersten Etage des Gemeindehauses Starsiedel die Jüngsten des Dorfes wohl. Im "Starennest" werden gegenwärtig 22 Kinder bis zum Alter von sechs Jahren betreut.

Um flexibel auf die Wünsche von Eltern bezüglich der Öffnungszeiten reagieren zu können und immer das notwendige Personal zur Verfügung zu haben, arbeiten jetzt vier Erzieherinnen fünf Stunden täglich in der Einrichtung. Eine wurde kürzlich neu eingestellt, nachdem die anderen dafür Stunden abgegeben haben. Mit den Elternbeiträgen von 90 bis 100 Euro für die Kindergarten und -krippenplätze volltags ist die Einrichtung für die Eltern recht preisgünstig. Allerdings muss die Gemeinde sehr hohe Stützungen (252 bzw. 525 Euro pro Volltagsplatz) tragen.

Die vorliegenden Neuanmeldungen machen dem Team keine Sorgen, wurden doch früher schon mehr Kinder im "Starennest" betreut. In Abhängigkeit vom Alter können bis zu 34 in dem Haus aufgenommen werden.

Bürgermeister Hans-Jürgen Ritzschke und Anke Schlender als Leiterin der Einrichtung reagierten kürzlich mit einer Elternversammlung auf Gerüchte, die den Bestand der Einrichtung in Frage stellten. "Die Auslastung ist gegeben, das Haus hat eine sichere Perspektive", erklärt Ritzschke. Denn dass das Hofgelände recht klein ist, werde zum Beispiel mit Spaziergängen und Ausflügen kompensiert. Durch sportliche Betätigung, das Kennenlernen der englischen Sprache und musikalische Erziehung werden die Kinder gefördert. Der Felix-Musik-Preis 2004 spricht davon.

Dass trotzdem einige Knirpse aus dem Dorf in andere Kindereinrichtungen gebracht werden, scheint normal. Zwei Kinder, die in Starsiedel betreut werden, kommen auch aus Nachbargemeinden, sagt Anke Schlender. Eltern suchen sich Einrichtungen, die ihrem Arbeitsort nahe sind oder spezielle Angebote, zum Beispiel die evangelische Erziehung, unterbreiten.

Das Kinderförderungsgesetz unterstützt das Wahlrecht der Eltern, doch in der Gemeinde kommt das weniger gut an, weil diese sowohl ihr Haus auslasten möchte als auch für die woanders betreuten Kinder bezahlen muss. Deswegen ist vom Gemeinderat angeregt worden, durch eine Befragung aufzuspüren, was vom Besuch des "Starennests" abhalten könnte und was andererseits die Vorteile der Einrichtung sind. Am Samstag erst einmal können sich alle gemeinsam freuen.

Am Samstag beginnt 14.30 Uhr das Frühlingsfest im "Starennest".

22.12.2004
MZ./Weißenfels

Auf den Rotrock wartet Überraschung

Festvorbereitung: Unterricht wappnet Mattwichs für jeden Anlass

Für eine Fünfjährige hat Maxi schon verflixt viele Termine. Den Englischunterricht in ihrem Kindergarten Spatzennest möchte sie nicht verpassen, die musikalische Früherziehung bei Sylvia Klehm auf keinen Fall.
Und im Scharnhorstverein in Großgörschen macht das Tanzen bei Diane so großen Spaß, dass die kleine Starsiedelerin dort auch hängen geblieben ist. Der Donnerstagnachmittag gehört Opa "Hirsch" und Jürgen Reinhard von der Kreismusikschule. Denn mit ihnen lernt Maxi Mattwich musizieren.

Die Gitarre hat sich das Mädchen als Instrument ausgesucht, "weil man da mitsingen kann".
An ihrem Lehrer Jürgen Reinhard begeistert sie, "dass er so gut flöten kann". "Vielleicht lerne ich das auch noch", sagt die kleine Dame mit leuchtenden Augen. Doch erst einmal übt sie fleißig auf den Saiten der Gitarre ihre Lieder wie Schneeflöckchen, Jingle Bells, Oh Tannenbaum und Bruder Jacob. Beim Elternvorspiel in der Adventszeit klappte auch alles schon recht gut. Erst seit Mai ist Maxi ja überhaupt mit der Gitarre vertraut.
Sie hat eine kleine Ausführung des Instruments, die ihrer Körpergröße entspricht.

Doch eines steht fest, der Weihnachtsmann und die Verwandten, die zu den Festtagen kommen, sollen auch erfahren wie fleißig und erfolgreich Maxi war und sich so wie Mutti, Vati, Bruder Moritz und Opa "Hirsch" an der Musik erfreuen. Mit seinem einen Jahr zeigt Moritz schon Gefühl für den Rhythmus, wenn er seinen Windelpopo zu den Liedern hin und her schwingt. Und Opa Georg Mattwich, den Maxis Babyzunge einst zu Opa "Hirsch" machte, greift selbst mit in die Tasten.

Früher da habe er mal Akkordeon gespielt, "aber nur nach Gehör und Gefühl", erzählt er. Heute begleitet er Maxi nicht nur zum Gitarrenunterricht, sondern wechselt sich mit ihr dort beim Lernen ab. Mit 60 Jahren gewöhnt er sich daran, nach Noten ein Keyboard zu bedienen. Und Maxi sieht, dass auch Erwachsene sich alles erst erarbeiten müssen. Klappt etwas nicht ganz so gut, ist das Verständnis von beiden Seiten groß.
"Müssen wir mehr üben", sagt Georg Mattwich dann auch mal selbstkritisch. Mit 25 Personen Publikum müssen die beiden Musikanten für ihr Weihnachtsständchen rechnen, denn dann rückt die ganze große Familie bei den Hausherren Heike und Mike Mattwich in Starsiedel ein. Wie gewohnt kommt der Rotrock über die Terrasse. Er wird staunen, wie diesmal sein Empfang ausfällt.


Jung und Alt lernen bei Mattwichs gemeinsam.
Opa «Hirsch», wie ihn Maxi nennt, begleitet seine Enkelin nicht nur zur Musikschule,
sondern lernt selbst bei Jürgen Reinhard nach Noten spielen. (Foto: MZ)

15.09.2004
MZ./Weißenfels

Für Frohsinn einen «Felix»

Kindertagesstätte Starsiedel: Kleine vom Sängerbund ausgezeichnet.

Frohsinn ist Trumpf und gesungen wird täglich: Am Mittwoch erhielt die Kindertagesstätte "Starennest" in Starsiedel eine Auszeichnung mit Namen "Felix" für "beispielhaftes musikalisches Wirken" vom deutschen Sängerbund mit Sitz in Köln. Aus diesem Anlass feierten die Beteiligten ein Musikfest, bei dem unter anderem auch Flöten aus Papierabfällen gebastelt wurden.

Kreis-Chorleiter Otto Democh überreichte eine Urkunde und ein Schild. Die Plakette wird in den nächsten Tagen gut sichtbar an der Hausfront angebracht. Democh hatte die kleinen Sänger zweimal besucht und den Antrag für die Ehrung befürwortet. Er lobte das Engagement der kleinen Künstler. "Es ist erstaunlich, wie lange bei den Kindern die Spannung erhalten bleibt. Durch geschickt wechselnde Methoden wird dies durch die Erzieherin erreicht. Ruhe und Entspannung lösen sich mit lebhaften motorischen Singspielen ab. Die Texte der Lieder beherrschen die Kinder erstaunlich gut", heißt es in seiner Beurteilung.

Die Einrichtung hatte erstmals an dem Wettbewerb teilgenommen. Anfang des Jahres bekam Leiterin Anke Schlender, eine an der Helene-Lange-Schule in Halle ausgebildete Kindergärtnerin, einen Prospekt und sie entschloss sich spontan zur Teilnahme.

"Die Super-Sänger sind jetzt in die Schule gekommen, aber die anderen singen mittlerweile auch recht schön", meinte Frau Schlender. Teilweise sind die Zwerge jünger als drei Jahre alt. Mit der Musik bewegen sie sich rhythmisch. "Die Koordination ist sehr bedeutend. Das bringt ja den Spaß, und die Musik ist wichtig für die geistige Entwicklung", ist sich Frau Schlender sicher. Sie begleitet die Lieder mit ihrer Gitarre. Einige ihrer Schützlinge wollen dieses Instrument in Zukunft erlernen.


Geehrt wurde die Kindertagesstätte «Starennest»
aus Starsiedel mit einer Auszeichnung des
deutschen Sängerbundes. (MZ-Foto: Werner Hoppe)

06.06.2004
Super Sonntag/
Weißenfels

Buntes Volksfest

Der Pfingstverein Starsiedel hatte sich auch in diesem Jahr ein buntes und abwechslungsreiches Programm einfallen lassen. Da war das "Schulprogramm" mit Oberlehrerin Marion Schneller, die historische Zweiradausstellung, das traditionelle Pfingstfußballturnier, die Hüpfeburg, das Torwandschießen, die Vorführungen der Kindertagesstätte und des Lützener Karnevalclubs.

09.01.2004
MZ./Weißenfels

Hausmusik auf Tasten und Knöpfen

Kammerkonzerte sind im Weißenfelser Heinrich-Schütz-Haus Tradition. Deshalb soll die Reihe auch in diesem Jahr in der Musikergedenkstätte, dessen Träger der Heinrich-Schütz-Musikverein seit Februar 2003 ist, fortgesetzt werden. "Die Stadt hat uns wieder mit einem Zuschuss bedacht, über den wir uns sehr freuen", versichert Johannes Kreis. Der Vereinsvorsitzende und Musikwissenschaftlerin Henrike Rucker schmieden interessante Pläne. Das Haus in der Nikolaistraße 13, das der Komponist und Hofkapellmeister Heinrich Schütz (1585-1672) als seinen Alterswohnsitz nutzte, soll noch attraktiver und bekannter gemacht werden. Deshalb wollen die Vereinsmitglieder ihre erste Kammermusik-Veranstaltung am nächsten Sonnabend gleich mit einem Paukenschlag als Auftakt beginnen. "Wir werden zum einen dem Publikum unsere Webseite vorstellen und wollen damit unseren Eintritt in die virtuelle Welt feiern", macht Henrike Rucker neugierig auf Daten in englischer, französischer und japanischer Sprache. Zum anderen ist Weißenfelser Hausmusik angesagt. Hausmusik, die für dieses Jahr nicht die letzte sein soll. "Auf Tasten und Knöpfen" heißt das Motto zur Eröffnung, unter dem der um 16 Uhr beginnende Konzertnachmittag mit Ulrike (Klavier) und David Schornsheim (Akkordeon) steht. Die Geschwister aus Starsiedel sind Schüler der Kreismusikschule und spielen Werke aus drei Jahrhunderten. "Wir hoffen für das erste Konzert im neuen Jahr auf viel Publikum", wünscht sich Johannes Kreis. Stolz verkündet er, dass die Weißenfelser Musikwoche im Mai bereits zum dritten Mal stattfinden wird. Die Mitteldeutschen Heinrich-Schütz-Tage erleben vom 30. September bis zum 3. Oktober ihre siebte Auflage. Diesmal ist die Saalestadt auch Gastgeberin für Teilnehmer eines wissenschaftlichen Symposiums. Musik des 16. / 17. Jahrhunderts aus Mittel- und Ostdeutschland, Böhmen und Polen steht im Mittelpunkt. Während eines Rundganges durch das denkmalgeschützte Haus aus der Renaissancezeit führt der Vereinschef nicht nur in die Räume, die bereits von den Anfängen einer Musikbibliothek künden. Im Dachgeschoss will der Verein das Schütz'sche Komponierstübchen einrichten, das sich hier befand. Dazu benötigt er die Bohlen aus dem Haus in der Nikolaistraße 28, das im Zuge der Baumaßnahme der neuen Georgenbergstraße abgerissen wird. "Wichtig ist, dass wir die Bohlen aus dem 17. Jahrhundert sichern", beteuert Kreis. Oberbürgermeister Manfred Rauner hat dafür offene Ohren. "Selbstverständlich unterstützen wir das Engagement des Vereins", versichert er. Öffnungszeiten Dienstag bis Sonntag von 13 bis 17 Uhr. Eintritt nach Voranmeldung außerhalb der Öffnungszeiten.

29.11.2003
MZ./Weißenfels

Trotz Regens, Besucher kamen zahlreich

Am 29.11.2003 veranstalteten die Örtlichen Vereine von Starsiedel den diesjährige Weihnachtsmarkt. Treffpunkt des Geschehens war die Wiese am Teich. Zirka 300 Besucher ließen sich trotz Regens nicht nehmen, den Weihnachtsmann zu begrüßen, der um 16.00 Uhr mit einer Pferdekutsche im Ort eintraf. Darüber freuden sich besonderst die “kleinen” Gäste. Für jedes Kind hatte der Weihnachtsmann etwas mitgebracht. Dafür wollte er nur ein paar liebe Worte hören. Bis in die Abendstunden konnte man sich genüsslich bei Glühwein, Schokoäpfeln und anderer geschmackvoller Kost auf die bevorstehende Weihnachtszeit einstimmen. Von den Vereinen worden selbst gemachte Weihnachtsartikel verkauft

04.11.2003
MZ./Weißenfels

Skat - Stadtmeisterschaft
Altenburger hat die besten Karten Wilfried Herrmann holt in Höhenmölsen den Titel für 2003


Wilfried Herrmann heißt der neue HohenmölsenerStadtmeister 2003 im Skat. Der Spieler aus Altenburg gewann am Sonntag in der Gartenanlage "Neues Leben" die zehnte Stadtmeisterschaft. Organisiert wurde sie vom 1. Skatverein Hohenmölsen 1994. Herrmann hatte nach drei Serien 4026 Punkte auf seinem Konto. Zweiter wurde Eberhardt Kloss aus Weißenfels mit 3802 Zählern, Dritter Rene Domenik aus Starsiedel. Er konnte 3692 Spielpunkte sammeln. Insgesamt waren 63 Skatspieler dabei, darunter fünf Frauen. Die Skater kamen nicht nur aus Hohenmölsen, sondern auch aus Weißenfels, Altenburg, Halle, Naumburg, Stößen, Merseburg und Köthen. In der 1. Serie ging der Sonderpreis an Dietmar Buchwald aus Naumburg. Er kam auf 1494 Punkte. In der 2. Serie dominierte Mathias Jahn aus Granschütz. Er kam auf 1855 Punkte und setzte sich vom Feld ab. In der Gesamtwertung führte er jetzt mit 2899 Zählern vor Heiko Plaul aus Merseburg mit 2722 Punkten. Da beide allerdings mit 468 und 127 Punkten in der 3. Serie völlig einbrachen, war der Weg frei für andere. Die dritte Serie entschied Helmut Rasemann aus Halle für sich. Er holte mit 1863 Punkten den Sonderpreis. Adolf Legler aus Hohenmölsen nahm den 4. Platz mit 3572 Zählern ein. Mit dem 5. Platz wurde Gottfried Seibicke (3567) aus Söhesten belohnt. Ralf König aus Weißenfels wurde Sechster und kam trotzdem noch auf 3470 Spielpunkte. Zu den Preisträgern gehörten auch Bernd Poser (3456) aus Altenburg, Dirk Zimmermann (3399) und Harald Hesse (3396) aus Merseburg, Mathias Jahn (3367) aus Granschütz und Wolfgang Rammelt (3332) aus Weißenfels. Erfolgreich waren Dietmar Ehrhardt (3326) aus Plotha, Dietmar Fuß (3235) aus Teuchern, Peter Laue (3215) aus Burgwerben und der Hohenmölsener Alfred Faust (3111). Als erfolgreichste Skaterin wurde Hildegard Dümig aus Naumburg (2795) geehrt.

18.06.2003
Wochenspiegel Weißenfels

Die gefiederten Stars
Bisher schönstes und abwechslungsreichstes Pfingstfest in Starsiedel


Die Mitglieder des Pfingstvereins Starsiedel e.V. waren sehr aktiv.

Es sollte ein Fest werden, an das jeder Besucher noch lange denkt. Und so organisierte das kleine Team des Pfingstvereins ein tolles Fußballturnier mit zahlreichen Gast-Mannschaften, ein buntes Familienprogramm mit den vier lustigen Kakadus, Torwandschießen, einer Tombola, einem Programm der Lützener Karnevalistinnen und Karnevalisten, der beliebten McDonald´s-Hüpfburg, einer besonders gelungenen Kaffeetafel sowie einer Mal- und Bastelstraße. Für jeden Besucher war etwas dabei. Am Abend spielte Manfred Kriegel & The Rangers zum Tanz. Doch wo war das in Starsiedel “dazugehörende” Pfingstgewitter? Keine Angst, auch in diesem Jahr blieb es dem Ort treu. Nach einem heißen Nachmittag begann es am Abend. Kleine Partyzelte flogen durch die Luft und die Musikanlage der Kriegelband “schluckte” etwas Wasser, so dass die Musiker erst gegen 23 Uhr beginnen konnten.

13.06.2003
Amtsblatt Lützen

Gelungenes Frühlingsfest

Unsere Kindertagesstätte wollte wieder gemeinsam mit den Eltern und Kindern ein kleines Frühlingsfest feiern. Als Termin wurde Samstag, der 10. Mai festgelegt. An diesem Tag sah das Wetter nicht vielversprechend aus. Und nachdem Tische, Bänke, Partyzelte und Hüpfburg aufgebaut waren, fing es sogar zu regnen an. Aber zum Beginn des Festes um 14.00 Uhr, fiel kein Tropfen mehr und sogar die Sonne kam ab und zu heraus. Zuerst erfreuten die Kinder der “Großen Gruppe”, die Eltern und Gäste mit einem kleinen Programm, welches mit viel Beifall belohnt wurde. Kurz darauf stand schon “Clown Bally” bereit. Er bezog die Kinder sehr gut in seine Darbietungen ein, und Kinder und Eltern hatten großen Spaß und allerhand zu lachen. Nach dieser Vorstellung konnten sich alle an einer gemütlichen Kaffeetafel, den Kaffee und Kuchen schmecken lassen. Der Kuchen wurde natürlich von fleißigen Muttis und Omis gebacken. Auch die Bäckerei “Schmidt” aus Weißenfels schenkte uns eine schöne verzierte Cremetorte. Die Kinder konnten sich außerdem auf der Hüpfburg austoben, sich wunschgemäß schminken lassen und am Glücksrad allerhand tolle Sachen gewinnen. Auch leckeres Eis gab es, welches uns das Eiscafe´ “Eisbär” aus Lützen zur Verfügung stellte. Um 18.00 Uhr klang dieser gemütliche Nachmittag aus, der vor allem den Kindern viel Spaß bereitete. Ich möchte mich nun im Namen der Kinder und Erzieherinnen recht herzlich bei den fleißigen Vatis und Muttis bedanken, die beim Auf- und Abbau sowie bei der Organisation des Festes tatkräftig mitgeholfen haben. Ohne solche fleißigen Elternkönnte man solche Feste nicht feiern. Ein herzliches Dankeschön an die Bäckerei “Schmidt” für die leckere Torte sowie an unseren Bürgermeister H.- J. Ritzschke, der auch beim Auf- und Abbau mithalf und uns für die Bezahlung des Clowns einen großen Teil dazu gab. Ganz besonders möchte ich mich aber auch bei Herrn J. Putzer vom Eiscafe´ ”Eisbär” bedanken. Er schenkte uns das gesamte Eis und stellte zudem noch den Eiswagen zur Verfügung. An alle Helfer und Sponsoren nochmals ein ganz großes “Danke”, denn durch sie war es möglich, dass unser Frühlingsfest so gut gelungen ist.

Anke Schlender Leiterin der Kita “Starennest”

19.05.2003
MZ./Weißenfels

Europa musiziert
Zweiten Preis gewonnen
Erfolg für David Schornsheim aus Starsiedel


Vom Wettbewerb “Europa musiziert” in Magdeburg kehrte am Wochenende David Schornsheim erfolgreich zurück. Der Schüler der Kreismusikschule “ Heinrich Schütz” aus Starsiedel errang den 2.Preis in der Gesamtwertung sowie einen Sonderpreis für die beste interpretation einer Schülerkomposition. 40 junge Musiker und Musikerinnen aus Sachsen-Anhalt, Ungarn, Polen und Weißrussland traten in Magdeburg zu dem Interpretationswettbewerb in sechs Altersgruppen der Geburtsjahrgänge 1991 bis 1982 an. David Schornsheim ist 1988 geboren. Zeitgenössische Werke europäischer Komponisten sowie eigene Kompositionen wurden der Jury vorgestellt. Der Vertreter aus dem Kreis Weißenfels behauptete sich mit dem Akkordeon neben Instrumenten wie Klavier, Cello, Oboe, Klarinette, Gitarre und Violine. Das mit dem Sonderpreis ausgezeichnete Musikstück war eine Komposition von David Schornsheim, die er Toccata nannte und eine Woche zuvor anlässlich seiner Jugendweihe für Freunde und Gäste im Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels uraufgeführt hatte. Den ersten Preis in der Gesamtwertung teilten sich eine Pianistin aus Weißrussland und ein Cellist aus Polen.

18.05.2003

Via Regia Classic

Die Via Regia Classic, war in diesen Jahr wieder ein voller Erfolg für die Teilnehmer und den Veranstalter. Trotz des wechselhaften Wetters, erschienen einige Besucher an den Strassenrändern von Starsiedel und erfreuden sich am Anblick der historischen Fahrzeuge, die bis zu einen Baujahr von 1970 zur Rallye zugelassen waren. Durch “Sabotage” der Discogäste vom Vorabend, waren die Hinweisschilder verdreht, so die Auskunft der Polizei und somit fuhren zahlreiche Rallyeteilnehmer kurzerhand direkt nach Lützen. Für das nächste Jahr wünschen sich Teilnehmer, Veranstalter und Zuschauer besseres Wetter und einen reibungsloseren Ablauf.

15.05.2003

Friedensfahrt durch Starsiedel

Auf der 7. Etappe von Lübben nach Naumburg, fuhr der zum Zeitpunkt führende Fahrer kurz nach 16:00 Uhr durch die Gemeinde Starsiedel. Wegen eines Zwangsstops an einem Bahnübergang, kam das restliche Fahrerfeld ca. 15 Minuten hinter dem Ersten.Nach wenigen Minuten war das Feld durch den Ort und die zahlreich erschienenen Strassengäste freuden sich über das besondere Ereigniss.

24.04.2003
MZ./Weißenfels

Ärger in Starsiedel
Disko - Gäste halten sich nicht an Regeln
Nächtliche Störungen nehmen überhand - Ruf nach Polizei


Eine Diskothek mitten im Ort, das ist problematisch. Vor allem, weil sich in ihrem Umfeld nachts auch vieles abspielt. Es ist nicht mit der Einhaltung des nach außen dringenden Lärmpegels getan, sondern viel mehr gehört dazu, soll die Tanzstätte nicht Stein des Anstoßes sein. Was alles, das ist nur zu ahnen, nachdem Bürger auf der jüngsten Gemeinderatssitzung ihre Beschwerden geballt vortrugen. Anlass waren die massiv gestörte Nachtruhe und Verunreinigungen von Gärten, Häusern und Straßen über die Osterfeiertage. Nicht nur, dass man sich mal zu laut unterhält und vergisst, was Autotüren und -motoren für Lärm machen, es wird sehr bewusst krakeelt und randaliert. Und das musste seit Donnerstagabend festgestellt werden, als die Feiertage von einer Veranstaltung des Agricolagymnasiums Hohenmölsen eingeleitet wurden. “Die Gäste klingeln um 3 Uhr, setzen sich auf den Zaun, treten kräftig dagegen, erbrechen in den Vorgarten und urinieren gegen die Häuser”, gab Christine Grahl einen kleinen Einblick in das nächtliche Geschehen vor ihrem Haus. Das setzt dem schon zur Gewohnheit gewordenen Aufheulen der Automotoren und lauten Zurufen sowie dem Zuparken aller Straßen einschließlich der Bundesstraße jetzt die Spitze auf. “So kann das nicht weitergehen. Wir fühlen uns nicht mehr wohl in diesem Ort”, fasst die Frau ihre Beschwerde zusammen. Und Bürgermeister Hans-Jürgen Ritzscke, der sich selber in einer der Nächte von dem Geschehen überzeugt hat, stimmt zu: “So geht´s absolut nicht weiter, da muss mal eingegriffen werden.” Die Polizei soll dazu verstärkt herangezogen werden, aber auch der Ordnungsdienst der Diskothek. Man werde die Dinge prüfen und Vorschläge machen, wie besser mit den Problemen umgegangen werden könne, sagte Verwaltungsleiter Volmar Klug Unterstützung zu. Das konstruktive Herangehen von Gemeinderat und Disko-Betreiber Jens Böker gibt ihm die Hoffnung, die Belästigungen für die Bürger mindern zu können.

08.04.2003
MZ./Weißenfels

Spezialist ist überzeugt vom Konzept
Leipziger leitet Klinik für Gefäß- und Brustkorbchirurgie


“Das Angebot aus Weißenfels hat mich sehr gereizt”, gibt Dr. Jürgen Müller zu. Seit Januar ist er Chef der neu eröffneten Klinik für Gefäß- und Brustkorbchirurgie im Krankenhaus. Das Konzept der Asklepios Kliniken GmbH als Träger der Einrichtung bewertet der Arzt als sehr stimmig. “Es gibt eine Vielzahl von Abteilungen, so dass auf einem überschaubaren Raum eine große Spezialisierung vorherrscht. Das ist gut für die Patienten, denn von Massenabfertigung kann hier keine Rede sein”, versichert der Chef- arzt. Dies habe den 41-jährigen, verheiratet mit einer Ingenieurin und Vater eines Sohnes und einer Tochter (18 und 16 Jahre), überzeugt, die neue Stelle anzutreten. “Im Weißenfelser Haus sehe ich auch gute Perspektiven für meine berufliche Weitererentwicklung”, glaubt der gebürtige Leipziger. 20 Betten stehen den Patienten der Klinik seit Jahresbeginn zur Verfügung. Nicht nur für ihn, sondern für die gesamte Mannschaft der Klinik war es ein Neuanfang. Ein gutes Dutzend Krankenschwestern aus Weißenfels und aus dem Hohenmölsener Krankenhaus arbeiten in der ersten Etage im Altbau (Haus 1) zusammen. Außerdem zählen eine Fachärztin für Chirurgie und ein Assistenzarzt zum Team. Einmal in der Woche betreut Dr. Müller Patienten im Hohenmölsener Haus. Sein Aufgabenspektrum reicht von der Lungentumor-Operation bis zur Entfernung von Krampfadern. Bei zwei Dritteln der Patienten handelt es sich um Frauen und Männer mit Gefäßkrankheiten. 150 OP stehen bisher zu Buche. Operationen, die in der Regel mindestens drei Stunden dauern, erklärt der Arzt, der nach seiner Ausbildung zum Instandhaltungsmechaniker mit Abitur in Neubrandenburg Medizin in Leipzig studierte und heute mit seiner Familie in Starsiedel wohnt. “Dort fühle ich mich auch zu Hause”, unterstreicht der passionierte Motorradfahrer, der Erfahrungen an Krankenhäusern und Kliniken in Leipzig, Baden-Württemberg, Laucha und Naumburg sammelte, bevor er nach Weißenfels wechselte. “Wenn Sie nicht gewesen wären, würde ich heute im Rollstuhl sitzen”, erinnert sich der Spezialist an Gespräche mit Diabetes-Kranken. “Der Dank von Patienten ist das Größte”, versichert Müller.

24.03.2003
MZ./Weißenfels

Sächsische Schönheit zur Miss gekürt

Acht junge Damen trafen sich vergangenes Wochenende in der Diskothek "Flash" in Starsiedel. Hier wetteiferten sie um den Titel der Miss Sachsen-Anhalt Süd. Detlef Tursies, Vorsitzender des "Komitees Miss Deutschland", moderierte den langen Abend, an dem Schönheit und Ausstrahlung im Mittelpunkt standen. Eine seiner Entdeckungen war übrigens Verona Feldbusch, die 1993 zur Miss Germany gekürt wurde. Misses Ostdeutschland, Claudia Kindscherowsky (26), die kurz vor ihrem Juraexamen steht, saß mit in der Jury. Was ändert sich für die Frauen nach dem Gewinn eines Modelcontestes? "Nach dem Gewinn eines Titel, egal ob Miss, Misses oder Mister, fängt der Stress erst an", erklärte die "Misses". "Kein Wochenende vergeht, an dem man nicht irgendwo präsent sein muss." Fototermine und Promotionstouren stünden an. Man lerne viel von der Welt kennen - Italien, Korea und Kolumbien seien nur einige Stationen des Topmodels gewesen. "Außerdem trifft man viel Prominenz." Aber bevor es soweit sei, müssten sich die Schönen so mancher Miss-Wahl stellen - wie auch in Starsiedel. Doreen Hoppe und Cindy Stöbe aus dem Landkreis Weißenfels gehörten dazu. Da hatte es die Jury schwer, denn hübsch waren sie alle. Auch wenn der Auftritt nur wenige Minuten dauerte, das Lampenfieber war groß bei den Teilnehmerinnen. In Abendgarderobe und Bademode präsentierten sie sich der Jury und dem Disko-Publikum. Kurz nach 2 Uhr war es dann am Sonntagmorgen soweit. Detlef Tursies gab die Ergebnisse bekannt. Platz drei belegte Doreen Hoppe (22) aus Nessa. Zweite wurde Melanie Frommhold (19) aus Borna in Sachsen. Am Ende hatten sich die Jury und das Publikum für Anne Weise (19) aus dem sächsischen Müglitztal als Favoritin entschieden. Sie ist die neue Miss Sachsen-Anhalt Süd und qualifiziert für die Wahl der Miss Sachsen-Anhalt. Als sie die Schärpe und das Diadem überreicht bekam, war die Gewinnerin völlig sprachlos. Genau weiß die Siegerin noch nicht, was auf sie zukommt. "Da lasse ich mich überraschen", so lautete ihr Kommentar.

01.01.2003
MZ./Weißenfels

Männerwelt zum Naschen überredet

Mit Kabarett, Disko und Travestie feierten die Lützener im "Roten Löwen" den Jahreswechsel. Über 200 Gäste füllten am Silvesterabend das von Petra Abel geführte Restaurant. Ein großes Büfett lud zwischen den Programmhöhepunkten zum Schlemmen ein. Der letzte Tag des alten Jahres galt wieder als ideal zum Fassen guter Vorsätze. Weit oben auf der Liste standen wie stets das Aufgeben des Rauchens oder das Abnehmen. Aber Gäste wie Lia Mai aus Starsiedel antworteten auf die Frage nach dem eventuellen Lottogewinn mit einem "Nein, den wünsche ich mir nicht". Viel nackte Haut gab es in der Diskothek "Flash" in Starsiedel zu sehen. Ein lebendes Büfett konnte genossen werden. Man sollte meinen, dass die Männerwelt auf eine solche Gelegenheit nur gewartet hatte. Doch weit gefehlt, die Herren der Schöpfung mussten regelrecht zum Naschen überredet werden. Aber einmal angefangen, ließen sie dann doch ihren Zungen freien Lauf. Bei solch einem Büfett traf das Sprichwort "Das Auge isst mit" hundertprozentig zu, und so mancher Gast bekam bei diesem Anblick bestimmt ein "Stielauge". Erotisch ging es weiter, denn ab 22 Uhr kamen die Besucher in den Genuss, sich von leicht beschürzten Damen bedienen zu lassen. Musik bot DJ Rocco M. . Wem diese zu laut wurde, der konnte im Gasthof "Zur Linde" in gemütlicher Atmosphäre zwischen den Jahren feiern. "Flash" wäre nicht "Flash", wenn der Jahreswechsel ohne ein gewaltiges Feuerwerk begangen worden wäre. Disko-Inhaber Jens Böker hatte dafür "Magic of Fire" aus Zeitz engagiert. Mehr als 20 Minuten dauerte das Spektakel, bevor auch die letzte Rakete das alte Jahr verscheucht hatte. Für alle, die die Heimreise nicht mehr aus eigener Kraft antreten konnten, stand als besonderer Service ein kostenloser Shuttle-Heimbringedienst zur Verfügung. Lustig ging es im Bürgerhaus Hohenmölsen zu. Der Niedersachse Bernd Apitz, auch bekannt als "bestes Engelbert-Double", begeisterte die 300 Gäste mit Gags und coolen Sprüchen. Abwechselnd sorgte er mit der "Non-Stop-Band" aus Bayern dafür, dass zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkam. Neben dem großen Büfett hatte Chefkoch Günter Hermann für seine Gäste nach Mitternacht noch einen kleinen Imbiss vorbereitet. Saure Gurken und Fettbemmen sollten den Kater vertreiben. Mit südländischem Flair und einem Palmenbüfett wurde im Leißlinger Hotel "Schöne Aussicht" gefeiert. Begrüßt mit einer Rose und Sekt, hatte das Publikum das Gefühl, zu einer großen Familie zu gehören. Kein Wunder, denn zu den Silvesterfeierlichkeiten kommen jedes Jahr viele Stammgäste des Hotels. Das Duo Andy Schäfer und Paolo Fernando ließ den Schlager wieder aufleben und sorgte mit Stimmungsmusik für angenehme Atmosphäre. Nach dem das Hotel sein Feuerwerk gen Himmel geschickt hatte, boten die "Lustigen Stadtmusikanten" aus Halle einen humoristischen Start ins neue Jahr. Ganz anders wurde im Auenweg in Markwerben der Jahreswechsel begangen. Fünf Minuten nach Mitternacht fanden sich sechs Familien zum Neujahrs-Straßenfest zusammen. Vor vier Jahren ins Leben gerufen, konnten auch diesmal Minusgrade nichts daran ändern. Teilnehmerin Ines Thalheim erinnerte sich: "Wir haben schon gefeiert, als binnen weniger Minuten der Sekt in den Gläsern gefroren war." Mit Gulaschsuppe und Glühwein war es bei stimmungsvoller Schifferklaviermusik im Landkreis Weißenfels wohl eine der ungewöhnlichsten Arten, wie Markwerbener das neue Jahr begrüßt haben.

13.12.2002
Amtsblatt Lützen

Weihnachtsmarkt in Starsiedel

Am Sonnabend vor dem 1.Advent fand in Starsiedel das erste Mal ein kleiner Weihachtsmarkt am Dorfplatz statt. Der Heimatverein, der Kindergarten und einige interessierte Bürger haben sich an der Vorbereitung beteiligt. Das Angebot reichte vom Glühwein über Kaffe zum Grog, von der Roster über die selbst gebackene Waffel bis zum Wiener Würstchen und von Kinderspielzeug über selbst geschneiderte Puppenkleider bis zu festlich gestaltetem Weihnachtsschmuck. Morgens, im strömenden Regen, wurden die Verkaufspavillons kurzerhand in die öffentlichen Buswartehäuschen verlegt und dann hofften alle, dass Petrus ein Einsehen hat.

11.12.2002
Wochenspiegel Weißenfels

Tolle Überraschung

Der erste Weihnachtsmarkt in Starsiedel war ein voller Erfolg. Der Heimatverein, der Pfingstverein und der Kindergarten hatten ihn organisiert. Die Idee dazu hatte Claudia Böhler und Marion Schneller. Der Heimatverein setzte sich als Schirmherr den Hut auf und schon konnte das bunte und lustige Marttreiben beginnen. Mit Glühwein, gebäck, Würstchen und Schokoäpfeln sowie mit Spielsachen, Weihnachtsschmuck und Weihnachtsgestecken war ein gutes Angebot vorhanden. Für die Kleinen kam der Weihnachtsmann mit einem tollen Traktor.

09.12.2002
MZ./Weißenfels

Süßes Dankeschön an die Verpächter

Zwölf Tonnen Adventszucker holen sich jetzt die Verpächter in 10-Kilo-Päckungen vom Starsiedeler Hof der Agrar- und Dienstleistungsgesellschaft (ADG) Lützen-Dölzig. “Die Skepsis ist abgebaut, man nutzt die Möglichkeit, sich gleich mal umzuschauen”, bewertet Eugen Schwab das rege Kommen und Gehen. “Ein großer Teil der Nüsse ist geknackt”, schließt Geschäftsführer Ulf Hammerich imRückblick auf das Jahr an einen Leitspruch des Beraters an. Dieser hatte einst die Situation um den aus der LPG Lützen (Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft) gewachsenen Betrieb mit dem Satz umschrieben: “Der liebe Gott hat uns die Nüsse gegeben, knacken müssen wir sie alleine.” Ulf Hammerich ist froh, dass das Unternehmen seinen Platz in der Region gefunden hat. Die Verpächter haben der ADG unter Geschäftsführung von Ulf Hammerich, Thomas Knieling und Helmut Engelhardt ihr Vertrauen ausgesprochen, indem 90 Prozent die Pachtverträge langfristigverlängert oder das Land verkauft haben. Mit den restlichen 10 Prozent ist man noch im Gespräch. Zu den Nachbarbetrieben seien gute Beziehungen gewachsen. Der Landwirtschaftdienstleister Ländliche Handels- und Transportgenossenschaft Lützen (LHT) ist wieder einer der wichtigstenPartner geworden. Damit nähern sich die Mühen in Starsiedel um einen gut laufenden Betrieb dem gewöhnlichen Maß in der Landwirtschaft, wie es knapp 4500 Hektar zu bewirtschaftende Fläche und das Wetter diktieren. So werden die Plüge in Schichten gefahren, bis 22 Uhr sah man die Mähdrescher auf den Feldern. Die Technik wird auf modernem Niveau gehalten und die Lagerwirtschaft für das Getreide verbessert. Hammerich zeigt sich zufrieden: “Was wir beeinflussen knnten, haben wir in die gewünschte Richtung gebracht.” Die unter Durchschnitt liegende Getreideernte - erst die Dürre, dann Hagelund Regen setzten den Feldern zu - haben die guten Zuckerrübenerträge ausgeglichen. Mit der Erweiterung des arbeitsintensiven ökologischen Maisanbaus hat man sich den politischen Orientierungen angepasst, die auf die Betriebsgröße eine bestimmte Arbeitskräftezahl erwarten. 25 Beschäftigte gehören zum Stammteam. Jetzt ist die Ausbildung des eigenen Nachwuchses an Landwirten in Vorbereitung. Unplanmäßig musste in diesem Jahr in Sicherheitsanlagen investiert werden, weil zweimal in die Büroräume eingebrochen und dabei vor allem durch Zerstörungen großer Schaden angerichtet wurde. Sowohl baulich als auch durch elektrische Anlagen ist das Objekt nun besser geschützt.

30.11.2002

1. Starsiedeler Weihnachtsmarkt

Weihnachtsmann kam mit Traktor
Erster Weihnachtsmarkt von Starsiedel ein voller Erfolg

Einen Tag vor dem ersten Advent, richtete der Heimatverein in Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat den ersten Starsiedeler Weihnachtsmarkt aus. Bei einladender Weihnachtsmusik, Würstchen und Glühwein, ließen es sich die Bürger und deren Gäste sich auf die Vorweihnachtliche Zeit einstimmen. Als Höhepunkt wurden die Kleinsten, vom Weihnachtsmann besucht, der gerade in der Gegend war. Mit seinen neuen Traktor kam er gefahren und hatte für alle Kinder eine Überraschung mitgebracht. Auf mehreren Basaren, konnte man neben Schokoäpfeln auch tolle selbst gebastelte Weihnachtsgestecke, Spielsachen und Weihnachtsschmuck erwerben. Bis in den späten Abend wurde bei fröhlicher Stimmung gefeiert.

14.11.2002
MZ./Weißenfels

Ein gelungener Abend dank vieler Helfer
In Starsiedel wurde das Fest des Heiligen Martin gefeiert


Zum achten Mal feierte die Kindertagesstätte “Starennest” in Starsiedel das Martinsfest. Kinder, Eltern, Großeltern und Gäste trafen sich auf dem Spielplatz, die teilweise selbst gebastelten Laternen wurden angezündet und bevor der Umzug durchs Dorf begann, waren auch die Lützener Blasmusikanten zur Stelle. Ein langer Lichterzug folgte den Musikanten bis hin zum Jugendclub. Dort brannte schon das Lagerfeuer. Nach einem kleinen Programm der Kinder der großen Gruppen konnten sich alle Anwesenden stärken. So gab es wie jedes Jahr Glühwein und Kinderpunsch, Fettbemme, Martinssuppe, Würstchen mit Brötchen und Knüppelkuchen, den eine Mutti hergestellt hatte. Das Wetter trug schließlich auch dazu bei, dass es ein gelungenes Fest wurde. Ich möchte mich im Namen aller Erzieherinnen bei den zwar wenigen, aber dafür sehr fleißigen Eltern, die uns unterstützten bedanken. Außerdem gilt ein besonderer Dank der Weißenfelser Bäckerei Schmidt, die uns Brötchen und Brote zu besonders günstigem Preis überließ. Ein großes Dankeschön geht auch an unseren Bürgermeister. Für die Bezahlung der Kapelle gab er etwas Geld dazu. Auch bei den eingeteilten Feuerwehrleuten bedanke ich mich. Sie ermöglichten uns den Umzug, indem sie die Straßen absperrten, und sie bewachten unser Lagerfeuer.

30.10.2002
MZ./Weißenfels

Spaziergang an der frischen Luft

Julia Forberger (4) ist mit Opa Dieter, der Julia tagsüber betreut, und mit Puppe Lara in Starsiedel unterwegs, um frische Luft zu schnappen.

22.10.2002
MZ./Weißenfels

Fünf Bands lassen Rockfans jubeln
Veranstaltung in Starsiedeler Diskothek kommt gut an -
300 Gäste kommen aus dem Landkreis


“Egal wie heute Abend läuft, ein solches Event können wir hier ruhig öfter organisieren”, zeigte sich Jens Böcker, Mitinhaber der Diskothek Starsiedel, am Freitag zuversichtlich. Wo sonst junge Damen und Herren in körperbetonten Outfits zu heißen Hip-Hop-oder Techno-Klängen die Hüften schwingen, präsentierten an jenem Abend unter dem Motto “Rocknacht” einige Newcomer-Bands, was sie live zu bieten haben. Die Idee zu einer solchen Rocknacht hatten Marco Böhme und Ronny Wagner vom Jugendclub Teuchern. Gemeinsam mit Jens Böker entwickelten sie ein Konzept, das am Freitag aufgegangen zu sein schien. Denn mehr als 300 Gäste strömten herbei, um fünf Bands aus dem gesamten Landkreis Weißenfels sowie aus Leipzig live zu erleben. Auftakt des knapp sechsstündigen Konzert- Marathons war der Auftritt der Gruppe “Lee Baby Sims” aus der Messestadt. Mit englischen Texten zog die Band, die ihren Namen einem amerikanischen Film zu verdanken hat, kurz nach 20 Uhr viele Rockfans in den Tanztempel. Am meisten gespannt schienen die Zuschauer jedoch auf den Auftritt der Leipziger “Boing Agrupapulci” zu sein. Denn als die vier Herren, deren Ursprung in Weißenfels liegt, mit ihrer Mischung aus Hardcore und Crossover die Bühne betraten, war der Saal rappelvoll. Von der ersten Minute an zog vor allem die Darbietung des exzentrischen Frontmannes die Blicke auf sich. Ob im Kopfstand, auf dem Rücken liegend oder wild umher zappelnd, die Show-Einlagen begeisterten. Auch Jens Böker schien vom Erfolg des Abends beim Anblick des vollen Saals überzeugt zu sein. Zumindest ließ der gehobene Daumen, den er Marco Böhme am Rande der Veranstaltung zeigte, darauf schließen. Nach einer kurzen Umbauphase legte dann die Weißenfelser “Koma” los, bevor zum Finale “Die Option” die “Arena” betrat. Die aus Schkortleben und Teuchern stammenden Musiker waren, rein musikalisch gesehen, an jenem Abend die jüngste Formation. Seit knapp einem Jahr existiert die Gruppe, die mit alternativem Deutschen-Rock die musikalische Landschaft der Region bereichern will, nämlich erst. Dass sie deshalb nur über wenig Live-Erfahrung verfügen, spürte am Freitag jedoch niemand. Insbesondere die Stimme von Frontmann Marco Voigt ging unter die Haut.

16.10.2002
MZ./Weißenfels

Zwergschecke als Neuheit anerkannt

Die Bauarbeiten am eigenen Haus haben ihn etwas abgelenkt. Deswegen habe er jetzt gar nicht viele Tiere und könne kaum etwas ausstellen, erklärt Falko Freund. Doch 80 Kaninchen ziehen ihn täglich in den Stall, davon 40 Zwergschecken. Und garantiert wird er mit ausgewählten Langohren seinen Verein der Starsiedeler Rassekaninchenzüchter mit von der besten Seite zeigen, wenn dieser am 19. und 20. Oktober zu Hause seine Zuchtergebnisse vorstellt. Denn das 65-jährige Vereinsjubiläum ist ihm, dessen Großvater zu den Gründungsmitgliedern zählte und der selbst seit fast 30 Jahren Mitglied der Gemeinschaft ist, ein Höhepunkt. Schließlich kommen seine Zwergkaninchen in Starsiedel nach 13-jähriger Pause wieder in die Ausstellung. Der Kampf um ihre Anerkennung als neue Rasse Zwergschecken fand mit einem Beschluss des Zentralverbandes Deutscher Kaninchenzüchter 2002 sein Ende. Damit wurden die von Paul Fischer begonnenen, von Falko Freund weitergeführten und 1994 von einer ganzen Arbeitsgemeinschaft aufgegriffenen Mühen um die Herauszüchtung der kleinen bunten Langohren belohnt. "Ein ganzes Buch würden meine Erlebnisse mit der Bürokratie füllen", macht Freund seinem Herzen Luft. Ernüchtert wurde der Züchter schon 1989, als ihm die Ausstellung seiner weißen und schwarz-gelb gescheckten Farbenzwerge, wie sie damals hießen, zur letzten Siegerschau in der DDR verwehrt wurde, weil die neue Züchtung nicht im Standard war. Briefe hin, Briefe her, als die Tiere zu sehen waren, wurden sie die Sensation. Außer in Tschechien hatte sich bis dahin keiner an der Zucht versucht. Um den Erfolg zu besiegeln, stand die Rasseanerkennung aus. Durch die Wende sah sich Freund wieder von dieser verdrängt, denn von den neuen Bundesländern wurden nur fünf neue Rassen in den Standard übernommen. "Als ich mich 1990 entschied, die Neuzüchtung noch einmal anzumelden, ahnte ich nicht, welch steiniger Weg vor mir lag", sagt der 40-Jährige. Als die Tiere erstmals 1991 auf der Bundesschau waren, kam ihre Verbreitung ins Rollen. Mit der Gründung der Arbeitsgemeinschaft bekam die Züchtung noch mal Rückenwind. Bis 1998 standen 60 Namen im Züchterverzeichnis für die Zwergschecken in vier Farbenschlägen. 2000 war auf der Bundesschau in Lingen ein Durchbruch spürbar und mit der Bundesausstellung 2001 in Bremen das Ziel erreicht. Freund sieht sich nach seinem Großvater als zweiter Herauszüchter der Neuheit. Er sitzt seit 1999 der Arbeitsgemeinschaft vor, ist in Sachsen-Anhalt Zuchtwart des Scheckenklubs und des vereinigten Klubs.

10.10.2002
MZ./Weißenfels

Gitarrenriffs ertönen im Tanztempel

Eine Premiere der ganz besonderen Art bereiten die Mitarbeiter der Diskothek “Flash” in Starsiedel derzeit vor. Denn wo sonst junge Damen und Herren in körperbetonten und meist knappen Outfits die Hüften zu fetten Techno- oder House-Beats kreisen lassen, werden am Freitag, den 18. Oktober, gitarrenlastigere Klänge aus den Boxen dröhnen. Gemeinsam mit Marco Böhme und Ronny Wagner vom Jugendclub Teuchern tüftelt Jens Böker als Verantwortlicher für die erste Rocknacht in Starsiedel nämlich derzeit am passenden Look und Sound für dieses Event. Insgesamt fünf Bands aus dem gesamten Landkreis Weißenfels sowie aus der Sachsen-Metropole Leipzig werden nach Auskunft des Veranstalters Jens Böker demnach an jenem Abend kräftig in die Saiten greifen. Neben der fünfköpfigen Gruppe “Die Option”, die in den vergangenen Monaten reichlich Live-Erfahrung sammeln konnte, werden ab 20 Uhr auch die Weißenfelser Musiker “Koma” mit deutschsprachigem Rock die Gäste der Diskothek in Konzertstimmung versetzen. Für diese Veranstaltung konnten außerdem die Leipziger “Boing Agrupapulci” sowie “Neonblind” und “Lee Baby Sims” gewonnen werden, war von Jens Böker zu erfahren.

20.06.2002
MZ./Weißenfels

Dorf empfing Feuerwehr

Es konnte wohl keinen besseren Starstschuss für regelmäßige Kontakte zwischen den Starsiedelern und den Feuerwehrleuten von Regenpeilstein in Bayern geben als das 725-jährige Dorfjubiläum am vergangenen Wochenende. Da organisierte der Chef des seit 1991 in Starsiedel ansässigen Zaunbau- und Fuhrunternehmens für 60 Kameraden “seiner” Feuerwehr einen Ausflug nach Sachsen-Anhalt. Hier wollte er ihnen die Niederlassung seines Rodinger Unternehmens vorstellen und das Dorf, das Familie Wengler und vielen Mitarbeitern zeitweise ein Zuhause geworden ist. Quizsieger aus Bayern Bernhard Zankl und Monika Wiederer erwiesen sich schon als wahre Einheimische. Sie gewannen den 1. und 2. Preis im Dorffest-Quiz. Kein Wunder, möchte man meinen, sind sie doch als Wengler- Mitarbeiter nicht das erste Mal in Starsiedel gewesen. Das erste Mal aber haben sie sich so richtig in den Vordergrund gestellt: Wirkungsvoll reihten sich die Gäste aus Bayern hinter der Fahne der Feuerwehr Regenpeilstein mit dem Gründungsjahr 1896 in den Festumzug des Dorfes ein - voran die Festmutter Erna Wengler und die Festbraut Tanja Pixa. Mit von der Partie waren auch Ehrenkommandant Richard Hölzl, Kreisbrandmeister Alfons Janker, einige Fahnenmädchen und Mitglieder der Ju- gendfeuerwehr. Weniger die ausgetauschten Erinnerungsgeschenke als vielmehr die rundum herzliche Aufnahmein Starsiedel und die entstandenen Freundschaften mit den Feuerwehrmitgliedern des Dorfes, lassen Bernhard Zankl, Jugendwart der Feuerwehr Regenpeilstein, sicher sein, dass es bald zu einem Gegenbesuch von Bürgermeister, Gemeinderat und Feuerwehr kommen wird. In Bayern werden sie dann wohl erst mal richtig Biertrinken lernen müssen, folgt man dem Bericht der Regenpeilsteiner. Denn dort ist außer viel Begeisterung auch zu lesen: “Nach dem Einzug ins Festzelt waren einige Mitglieder der Löschgruppe aus Regenpeilstein etwas überrascht, da im Bierzelt Selbstbedienung herrschte und Bier nur schoppenweise zum Ausschank kam”.

14.06.2002
MZ./Weißenfels

Eine reiche Ernte an harten Nüssen
Agrar- und Dienstleistungsgesellschaft Lützen-Dölzig präsentiert sich


Die in Starsiedel ansässige Agrar- und Dienstleistungsgesellschaft Lützen-Dölzig mbH ist auf dem Weg der Gesundung. So sieht es die neue Geschäftsleitung, die seit Januar die Betreibs- und Geschäftsabläufe führt. Die Familie Hofreither hat mit der Firma Roth, der Familie Ams und weiteren Beteiligten einige grundlegende Probleme lösen können, die eine Sanierung ermöglichen und den Fortbestand des Großbetreibes sichern.

18.06.2002
MZ./Weißenfels

725 - Jahrfeier 2002 vom 14.06. bis 16.06.2002

725 Jahre Starsiedel
Sogar Kaninchen zur Ausfahrt bereit
Jubiläumsfeier begeistert nicht nur Einheimische - Gäste im Festumzug und an den Straßen


Ja früher, da war in Starsiedel immer was los, erinnern sich die Alteingesessenen. Und damit das wieder so werde, gesellt sich die 93-jährige Betty Beyer in den Festumzug aus Anlass der 725-Jahrfeier des Dorfes. Mit Hans Hieke (72) und dessen Frau Irmgard vervollständigt sie in der Kutsche überzeugend das Bild von den Familien der alten Gutsherren, die zu Starsiedels Geschichtsschreibung gehören. Amtsherren und das fleißige Landvolk, Soldaten zu Fuß, die einst die Schlacht bei Großgörschen austrugen und ein Offizier der Sowjetischen Armee auf einem alten Motorrad mit Beiwagen, Jagdhornbläser, Schalmeienkapelle und Trommelzug - mit Musik umrahmt und durch die kostümierten Menschen in lebendige Bilder gebracht zieht die Geschichte am Sonntag durch das ganze Dorf. Der ABV auf seiner Schwalbe darf dabei nicht fehlen, nicht die alte Technik der Traktoren und Feuerwehrspritze. Sogar die Kaninchen des Starsiedeler Rassevereins sind im offenen Gefährt mit auf Tour. Alles was sie zu bieten haben, zeigen die Starsiedeler in dem Festumzug - und noch viel mehr, denn mit Unterstützung der Nachbardörfer und der Feuerwehr Regenpeilstein ist der mit ursprünglich 150 Aktiven aus dem Dorf geplante Umzug zu einem mit gewiss 400 Teilnehmern angewachsen. Etwa 600 Zuschauer säumen die Straßen, um den vom jungen Gardeoffizier Michael Fernau (16) angeführten Zug zu erleben. “Da ist Marlies Oeser in ihren Element gewesen; sie hat Sachen ausgegraben, da staunst du nur”, erzählt man sich am Straßenrand über die Chefin der Ortschronisten. “Das ist toll, was hier auf die Beine gestellt wurde”, ist Andrea Foksa des Lobes voll. Auch wenn er als Jugendlicher erst aus Mücheln nach Starsiedel gekommen ist, empfindet Andre´Foksa (33) hier heimatliche Atmosphäre. Er ist mit seiner Familie aus Harzgerode angereist, extra zu diesem Wochenende mal wieder nach Hause zu den Eltern gekommen, um das Dorffest mitzuerleben. Mutter Christina und Vater Reinhard haben ihren Platz im Festumzug, Bruder David fotografiert alles rund um die Jubiläumsfeier, um damit die Präsentation von Starsiedel im Internet zu aktualisieren. Andrea, Andre` und Dave genießen das bunte Treiben seit Freitagabend voll als Gäste. Zum Sonntagnachmittagsprogramm werden dann sogar die Stehplätze im Festzelt rar.

09.06.2002
MZ./Weißenfels

Rund 1400 Gäste feiern bei Hoffest
Besucher vergnügten sich-250 Kilogramm Braten und vier Zentner Pommes


Gute stimmung herschte beim zweiten Hoffest der Argrar- und Dienstleistungsgesellschaft Lützen-Dölzig in Starsiedel (Landkreis Weißenfels). Rund 1400 Verpächter kamen am Sonnabend. Die Gäste standen mittags in Schlangen, um 1300 Würste, 250 Kilogramm Braten, 300 Hähnchen und vier Zentner Pommes zu verspeisen.

23.05.2002
MZ./Weißenfels

Dritter Preis und neue Ideen
David und Ulrike Schornsheim waren beim Bundeswettbewerb dabei


Erstmals war die Kreismusikschule Weißenfels beim Bundeswettbewerb “Jugend musiziert” vertreten. David und Ulrike Schornsheim traten als Klavier-Akkordeon-Duo mit moderner Musik auf und erreichten in ihrer Wertungskategorie den dritten Platz.

20.05.2002

4. Pfingstfest in Starsiedel vom 18.05.-19.05.2002

In diesen Jahr feierte der Pfingstverein mit seinen Gästen, das 4. Pfingstfest in Starsiedel. Beim traditonellen Maibaumsetzen, am Samstag Vormittag, gingen die “Burschen” mit lustiger Stimmung von Haus zu Haus. Am Abend, ging es zum Pfingsttanz mit den “Meuchener-Herzbuben”, freudig und stimmungsvoll zugange. Wer am vorherigen Abend, nicht zu tief ins Glas schaute, der ging Sonntagmorgen zum Frühschoppen. Ab den Vormittag, sorgte die Gulaschkanone für eine “kleine Mahlzeit”. Um 12.30 Uhr wurde der Anpfiff zum Fußballturnier gegeben. Trotz des schlechten Wetters, trieb es viele Besucher zu den Spielen. Neben dem Fußballgeschehen, führte ein buntes Rahmenprogramm im Festzelt, durch den Nachmittag. Mit der Modenschau, wurde die aktuelle Mode für Klein und Groß, durch die “Preisoase” aus Lützen vorgestellt. Im Anschluß darauf gab es ein Showfrisieren, der unterschiedlichsten Modellarten. Unterstrichen wurde das ganze Programm, mit dem Tanz der Funkengarde, des Lützner Karnevalvereins. Für das leibliche Wohl, wurde mit Kaffee und Kuchen gesorgt und beim Streichelzoo, dem Ballonclown, einer Springburg, dem Torwandschießen und einer Tombola mit vielen tollen Preisen, erfreuten sich junge und alte Besucher. Sonntagabend, lud die Disco “PANIK” zum Abschlußtanz, die Gäste ins Festzelt ein.

27.03.2002
MZ./Weißenfels

Mit Musik aus eigener Feder aufgefallen
David und Ulrike Schornsheim heimsten Preise ein


Das Geschwisterpaar David und Ulrike Schornsheim aus Starsiedel wird das Land Sachsen-Anhalt zum Bundeswettbewerb “Jugend musiziert” vertreten. Als Duo mit der Besetzung Klavier und Akkordeon fiel es beim Vortag zeitgenössischer Musik zum Landeswettbewerb besonders auf. Einen ersten Preis und zwei Sonderpreise erhielten die 12- und 13 Jahre alten Schüler - unter anderem für eine Eigenkomposition von David.

01.07.2001

Nervtötende Flieger 01.07.2001

Am Sonntag, den 01.07.2001 waren wir wieder einmal auf Fototour mit dem Flieger. Mit an Bord noch ein Gast aus Lützen, der sich seine Heimat einmal von oben ansehen wollte. Tratitoenell ging es natürlich mit über Starsiedel hinweg. Gerüchten zufolge, sollen uns schon Anwohner versucht haben, mit dem Besen vom Himmel zu holen (weil angeblich die Ordnung der Dachziegel gestört worde). Wer Starsiedel noch nicht von oben gesehen hat, hier ein paar Bildimpressionen. Wenn Sie selber einmal diese einmalige Perspektive geniessen möchten und Ihre Heimat von oben betrachten wollen, können Sie das zu jeder Zeit tun: Preis pro Stunde - ca. 150,- € (Preis Flugzeug inkl. Pilot)

30.06.2001

Teichfest Starsiedel

Stahlblauer Himmel, angenehme Temperaturen, da hatte sich die Gemeinde Starsiedel zu einem kleinem, aber feinem Event im Dorf getroffen. Der angekündigte Eintrittspreis von je einem halben Liter Wasser wurde von vielen entrichtet, zum Spaß aller Anwesenden. Leider kam gegen 20.00 Uhr ein “Gast” der mehr als einen halben Liter bei sich führte und diesen mit reichlich Schwung über der ganzen Gemeinde ergoß. Wie angekündigt unterhielt ein Straßenkünstler die Kinder, Schmink und Bastelecke waren auch sehr gut besucht gewesen. Die Mitarbeiter der Gaststätte hatten reichlich zu tun um die Gäste mit herzhaften Gegrillten, kühlen Getränken und leckerem Eis zu versorgen. Der Kuchenbasar zog auch viele Leckermäuler an, sowie der Zuckerwattestand. Die Schaumparty, ein Spaß für Jung und Alt, die umherlaufenden “Schneemänner” waren bestimmt nicht zu übersehen. War das Wetter bis ca. 20.00 Uhr noch vom Feinsten, machte der plötzlich einsetzende “Monsum” mit seinen donnernden Begleiterscheinungen erst einmal einen Knick in die Stimmung. Nach dem Umzug in den Saal der Gaststätte ging es dann noch mit reichlich Stimmung, eingeheizt durch die “Saaletaler”, bis spät in die Nacht. Am Sonntagmorgen traf man sich dann zum Frühschoppen, zünftig untermalt von den Lützener Blasmusikanten.

16.09.2000
MZ./Weißenfels

Über Internet weltbekannt
David Michael Foksa präsentiert sein Dorf


Starsiedel, jenes Dorf hinter Lützen, wird jetzt weltbekannt. Unter der Adresse www.starsiedel.de im Internet kann sich jedermann darüber informieren, erst einmal, wo es überhaupt liegt, auch schon über einige Firmen. Stück für Stück sollen die Informationen mit Texten, Bildern und Grafiken vervollständigt werden, mit Daten zur gemeindlichen Entwicklung, zu den Gewerbetreibenden, Heimatgeschichte und -geschichten, Vereinsleben, Feuerwehr und Dorffesten.

Die Idee dazu hatte David Michael Foksa, ein junger Mann, der gern in Starsiedel lebt. Und das Dorf hat sie gern aufgegriffen, der Gemeinderat sich hinter das private, ehrenamtlich verfolgte Projekt gestellt, nachdem man gemeinsam die Grundlinie abgesteckt hat. Denn auch wenn die e-mail dazu an seine Adresse david.foksa@t-online.de gehen, vertritt er doch mit seiner Arbeit an der Seite das Dorf.

"Fitness für Faule: Ein Mausklick verbraucht 0,5 Kalorien."
Auch wenn David Michael Foksa sich diesen Spruch an den Schreibtisch geholt hat, lässt er sich von dieser Faulheit doch nicht einfangen. Fit ist der 21-Jährige nicht nur am Computer, sondern er stellt das vielseitig unter Beweis, auch auf dem Fahrrad, bei seinen Ausflügen oder den Begegnungen im Jugendklub von Starsiedel, natürlich auch an seinem Arbeitsplatz, einer Computer gesteuerten (CNC) Drehmaschine in der Weißenfelser Fertigungstechnik GmbH.

Die Computerwelt hat ihn während der Ausbildung zum Zerspanungsfacharbeiter eingeholt. Früher, da stand das Fahrrad ganz vorn bei den Freizeitinteressen, heute haben sich Computer, Fotoausrüstung und der kleine Smart die vordere Position erobert. Und Ausdruck dessen ist auch das äußere Erscheinungsbild des jungen Mannes mit Hemd und Binder. Zu manchem Designerstück hat ihn das Internetverführt, verrät er dazu nebenbei. Denn Einkaufen, Rechnungen bezahlen, Bankgeschäfte jeder Art - was möglich ist, das erledigt er gleich zu Hause mit seinem Computer. Natürlich fiel der Kauf des Smart nicht darunter, ist für ihn klar. "So etwas muss man ausprobieren, fahren, fühlen", erzählt er begeistert, wodurch sich gleich erklärt, warum er einen Smartklub gründen will.

Unter all den neuen Interessen hat David Michael Foksa das an seinem Dorf nicht verloren. Er ist gern in Starsiedel zu Hause- und nicht nur, weil er hier sich von den Eltern noch verwöhnen lassen kann. Platz und Freiräume bieten Haus und Garten. Im Jugendklub kann er sich mit seinen Freunden treffen. Und lebhaft erzählt er von den gelungenen Dorffesten und zeigt die Fotos, die er vom jüngsten im August geschossen hat. Als er am vergangenen Wochenende mit Mike Zabczyk im Flugzeug in die Lüfte stieg, brannte er darauf, auch Starsiedel und die Umgebung aufzunehmen. Zu ebener Erde hat er längst schon alles auf Foto gebannt, was sich in Starsiedel verändert hat, Sport- und Volleyballplatz, Beachvolleyball- und Spielplatz, das neue Wohngebiet, die Arbeiten am Dorfteich . . .

Mit dem Bruder Andre´an seiner Seite, der von Harzgerode aus, wo er heute lebt, bei der technischen Realisierung der Computerrepräsentation hilft, hat er die ersten Schritte getan. Und stolz spricht er davon, dass daraus eine besondere Art der Chronik wächst, die die Generationen fortschreiben sollen.



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